Johanna-Schopenhauer-Str. 21
99423 Weimar
Tel.: 03643 - 87 11 6
Fax: 03643 - 87 11 84
E-Mail:
frauenzentrum.weimar@web.de

Wir über uns




Hausansicht

Das Frauenzentrum - Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband
Kontakt


  • ist Treffpunkt für Frauen, die an Begegnung, Gesprächen, gemeinsame Aktivitäten mit anderen Frauen interessiert sind.
Frauenkommunikationszentrum

  • ist Anlaufstelle für Frauen, die Hilfe in problematischen Lebenslagen suchen, berät, unterstützt und begleitet sie.

Beratungsstelle/Frauenhaus
  • bietet Raum für Frauen, die Selbsthilfegruppen zu ihnen wichtigen Themen organisieren wollen.

Frauenpension

  • schützt mit seinem Frauenhausbereich Frauen und ihre Kinder vor Gewalt und Bedrohung in akuten Krisensituationen und bietet ihnen Zuflucht.

  • vermittelt mit seinem Kommunikationsbereich Begegnung und Kontakte, Bildung und Kultur.

  • fördert Selbststärkung und Selbstverwirklichung von Frauen.
 
                                                         

Termin der nächsten öffentlichen Vorstandssitzung: ...
Tagesordnung: ....

Für Interessentinnen:
Vereinssatzung

Beitrittsbogen


VERANSTALTUNGSREIHE
3. Veranstaltung des Frauenzentrums Weimar im Rahmen der Reihe: „Lehrerinnen der Menschheit“ in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung
„Wir werden Seite an Seite die Zeiten durchschwimmen…“ (an Sonja Liebknecht, aus dem Gefängnis in Breslau, 1917)
Rosa Luxemburg - streitbare Intellektuelle, Revolutionärin, Lehrerin und Freundin

Zu DDR-Zeiten offiziell als Speerspitze des Sozialismus geehrt, scheint Rosa Luxemburg  (1871-1919) manchen heute nicht mehr zeitgemäß zu sein; andere zitieren nach wie vor begeistert ihre Forderung nach der Freiheit der Andersdenkenden. Aber Rosa Luxemburg ist nicht nur aus historischer Perspektive bedeutend, sondern wir haben die Chance, auch jetzt noch von ihr lernen: von ihrer Vorurteilslosigkeit, ihrer Mitleidsfähigkeit, ihren glasklaren Analysen gesellschaftlicher Unrechtsverhältnisse, ihrer unerschrockenen kämpferischen Art in der Welt zu sein, und von ihrem unverrückbaren Glauben daran, dass deren heilloser Zustand sich eines Tages zum Besseren wenden wird.
Die Weimarer Kulturwissenschaftlerin Dr. Ulrike Müller wird Rosa Luxemburg als radikale Denkerin vorstellen, aber auch als eine Frau, die von den Menschen in ihrer Umgebung für ihre zugewandte warmherzige Anteilnahme verehrt wurde.
In ihrem politischen Konzept rangiert, bei aller Strenge, Menschlichkeit vor Ideologie. Wichtige Gedanken heben sich von der orthodoxen kommunistischen Lehre deutlich ab: So sieht sie wie Hannah Arendt den spontanen gewaltfreien Massenstreik als politisches Mittel, um die Gesellschaft grundlegend zu verändern. Und wie für Simone Weil besteht für sie ein zentrales gesellschaftliches Übel in erstarrter Bürokratie, hierarchischen und militaristischen Strukturen, gleich, ob in einem rechtsgerichteten autoritären Staatsapparat oder in einer linken Gewerkschaft oder Partei.
Nach dem Vortrag gibt es wie stets die Gelegenheit zum Gespräch mit der Referentin.